AKTUELLES

Fake Takes Command - Die neobarocke Stadt des 21. Jahrhunderts

Vortrag von Peter Krieger
(UNAM, Mexiko Stadt und Aby Warburg Stiftungsprofessor 2016 am Warburg Haus Hamburg)

TU Braunschweig, Altgebäude, Raum PK 4.7
Donnerstag, den 30. Juni 2016, um 18.00

Der Vortrag zeigt auf, wie sich die visuellen Formeln der gegenwärtigen Las Vegas Kasino- und Hotelarchitektur in Mexiko-Stadt, einer paradigmatischen Megalopolis des 21. Jahrhunderts, ausbreiten, durchsetzen und eine neobarocke Kultur konfigurieren. Neobarock wird nicht als stilistisches Prinzip verstanden, sondern als konzeptuelle Definition visueller Kulturen des Spektakels, die den tatsächlichen Verfall urbaner Lebenswelten überblenden. Die Aktualität barocker Illusionsmechanismen manifestiert sich nicht nur in den Bildwelten des Films, der Kunst und der elektronischen Medien, sondern auch im Stadtbild.

Es werden ausgewählte Beispiele des in Kürze erscheinenden Buches The Las Vegas Neobaroque in Mexico City vorgestellt.

 

   

     

Leitfaden zum Wissenschaftlichen Arbeiten

Das Studium der Architektur an der TU Braunschweig hat zum Ziel eigenständige, kritisch-reflektierende und verantwortungsvolle Persönlichkeiten auszubilden, die allen Anforderungen dieses anspruchsvollen Faches gerecht werden können. Architektur hat einen enormen Einfluss auf unseren Lebensvollzug, sie strukturiert Bewegungen und Verhaltensweisen, nimmt Einfluss auf soziale Gefüge und gesellschaftlich-kulturelle Entwicklungen. Der Beruf Architektin/Architekt erfordert daher, neben einem breiten Grundlagenwissen, ein besonders hohes Maß an Ethos und Verantwortungsbewusstsein, das bereits im Studium auf verschiedenen Ebenen unter Beweis gestellt werden muss.

Wie kaum eine andere Disziplin vereint die Architektur kreatives Schaffen mit wissenschaftlichem Arbeiten. In beiden Fällen muss der Respekt vor bereits Geschaffenem jede Form der Aneignung bestimmen: Gestalterische, bildliche wie schriftliche Zitate fremder Schöpfungen müssen im eigenen Werk klar erkennbar sein - vorsätzliches Verstoßen gegen diese Grundsätze ist Plagiarismus. Künstlerische Entscheidungen können überzeugend sein, ohne dass sie im Einzelnen logisch nachvollziehbar sind. Für wissenschaftliches Arbeiten sind jedoch eine plausible Argumentation und die verständliche Darstellung des Erkenntnisstands unverzichtbare Grundlagen. Es haben sich daher wissenschaftliche Standards etabliert. Im "Leitfaden zum Wissenschaftlichen Arbeiten" sind fachspezifische Richtlinien für das Department Architektur formuliert.

   

     

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Erklär Scharoun! - Kurzvorträge zu Hans Scharoun im Theater Wolfsburg

22.6.2016, 19.00 Uhr
Theater Wolfsburg, Probebühne

Erklär Scharoun! - Architekturstudierende der Technischen Universität Braunschweig, Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt, stellen ausgewählte Bauten von Hans Scharoun vor.

Kooperation mit dem Forum Architektur der Stadt Wolfsburg und dem Theater Wolfsburg.

Treffpunkt ist am Haupteingang des Theaters. Der Zugang zur Probebühne ist leider nicht barrierefrei. Um Anmeldung wird gebeten unter forum.architektur(at)stadt.wolfsburg.de

     

     

   

Bauten der TU Braunschweig

Wo bin ich? Und wer bin ich hier? - diese Fragen werden sich alle eine Zeit lang stellen, die neu ankommen an einer Universität. Fragen der Orientierung und der Zugehörigkeit. Die Orte und die Menschen, die sie bevölkern, müssen als Teil des eigenen Lebens entdeckt werden. Was zu Beginn fremd war, wird allmählich vertraut und rückt an seinen Platz.

Für die Menschen, die hier studieren, lehren, forschen und organisieren, verschmelzen die Bauten der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (TUBS) mit Verhaltensweisen und Atmosphären zu einer komplexen Welt, dem "Planet TUBS". Inoffizielle Namen wie Scheibe, Aquarium, Gurkenglas und Teppichmensa drücken solche Beziehungen zwischen dem gebauten Raum und dem Leben aus, das in ihm stattfindet. Raum, in dem gearbeitet wird, Raum, der angeeignet, umgewidmet, verfremdet, verbraucht und erneuert wird. Ihm ist dieses Buch gewidmet.

Die gegenwärtige Lebenswelt des Planeten TUBS haben Studierende der Architektur auf kreative Weise erforscht. Ihre Ergebnisse sind in diesem Buch zu einem Kaleidoskop subjektiver Eindrücke zusammengestellt, das Besucher und Neuankömmlinge neugierig machen und die "Bewohner" zur Revision des eigenen Blicks einladen möchte. Die hier präsentierten experimentellen Fotografien und literarischen Texte entspringen einem gemeinsamen Projekt der Institute für Entwerfen und Gebäudelehre (IDAS), Geschichte und Theorie von Architektur und Stadt (GTAS) und Landschaftsarchitektur (ILA) am Department Architektur der Fakultät 3.

Bilder und Texte: Jan Bitter, Alexander Butz, Carolin Eichelberger, Manel Guerrouat, Julia Haigh, Anna Katharina Hepp, Michaela Höckling, Katharina Kober, Huang Lei, Nicole Loska, Javier Mola, Anja Schrödter, Christian Thorbjörn Schad, Quang Tuan Ta, Miao Wang, Franziska Vogtland, Olga Wasjuta, Denise Westphal.

mit einem Essay von Ulrich Knufinke

Grafisches Konzept und Layout: Fons Hickmann m23

Eine Eindruck bekommen Sie hier.

   

     

cloud club SALON 17

am 21.04.2016 um 19:00 Uhr

im Foyer des BS4-Hochhauses,
Mühlenpfordtstraße 23

Hans-Joachim Pysall

Das 1955 abgeschlossene Studium an der TH Braunschweig war für Hans-Joachim Pysall Ausgangspunkt einer langen und intensiven Tätigkeit als Architekt. Nach seiner Diplomarbeit am Lehrstuhl Prof. Friedrich Wilhelm Kraemers war er zunächst im Büro seines Lehrers in Braunschweig tätig. Mit eigenen Bauten und Projekten wie der Heinrich-Nordhoff-Schule in Wolfsburg, der Deutschen Schule in Barcelona und dem Oberstufenzentrum in Berlin-Wedding machte er sich seit den Sechszigerjahren einen Namen in Braunschweig und weit darüber hinaus. Auch der Veranstaltungsort dieses cloud club Salons, das "Mehrzweckgebäude BS4", ist eines seiner Werke, entstanden 1976 im Büro Pysall-Jensen-Stahrenberg.


In Kooperation mit der Sammlung für Architektur und Ingenieurbau
der TU Braunschweig (SAIB)

Um Anmeldung wird gebeten unter: cloudclub[at]gmx.de

Das Plakat liegt hier zum download.

   

   

theodor w. adorno und die aktualität des funktionalsmus

Symposium und Podiumsdiskussion
5. Februar 2016 · 14-18 und 19-21 Uhr
Akademie der Künste

Hanseatenweg 10 · 10557 Berlin

Eine Veranstaltung de Deutschen Werkbundes Berlin
in Kooperation mit der Akademie der Künste

 

"und es war und ist schließlich nichts neues, daß der geist gegen den zeitgeist sich
wehren muß" hermann schweppenhäuser

"die über nächstliegende aufgaben hinausgreifenden erwägungen, zu denen
sie täglich sich gedrängt sehen, sind ästhetische, auch wenn sie es nicht mögen..."
theodor w. adorno

 

Programm und Ausführungen zum Hintergrund der Veranstaltung finden sie hier.

 

   

"Stadt der Zukunft" Auftaktwoche

Der neue Forschungsschwerpunkt der TU Braunschweig "Stadt der Zukunft" wird eröffnet. Zahlreiche Tagungen, Vorträge, Veranstaltungen und vielen Aktivitäten rund um ein Stadtmodell auf dem Forumsplatz der TU Braunschweig geben Einblick in Visionen und Forschungsprojekte der TU Braunschweig. Die Stadt der Zukunft vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Fakultäten: Von der Architektur
zur Geoinformatik, von der Elektrotechnik zur Bioökonomie, vom Ingenieurswesen zur Sozialwissenschaft - von Barnstorf bis Bogotá!

Das gtas ist mit zwei Veranstaltungen dabei:

Eutopologie

19.11.2015, 13:15 - 14 Uhr
SN 240, Schleinitzstraße 20

Coffee Talk von Dr. Martin Peschken

Dass die Stadt der Zukunft eine lebenswerte Stadt sein soll, nach Möglichkeit "für alle" - dagegen wird es kaum Einspruch geben. Aber: "Definierbar ist nur das, was keine Geschichte hat" (Nietzsche), und so ist auch das Lebenswerte abhängig von den Kontexten, in denen es gedacht wird. Ist es da nicht unsere Pflicht, uns über die Herkunft und die Reichweite der Wunschbilder zu verständigen, die noch das pragmatischste Projekt für die Stadt der Zukunft motivieren?

Im Netzwerk "Eutopologie" werden historische und heutige Beispiele der Arbeit am Lebenswerten diskutiert, die Stadtbewohner, Planer, Politiker in ihren Städten realisieren wollen. Der Coffee Talk stellt das Netzwerk vor und will zu dazu einladen, es zu einem interdisziplinären Diskussionsforum innerhalb des Forschungsschwerpunktes der TU zu erweitern.

Bild: Andree Volkmann, Idealstadt, 2010, für Sonja Beeck

Planet TUBS. Der Hochschulcampus als Lebenswelt

16-20 November 2015
im Foyer des Forumsgebäudes (Rektorat)

Warum heißt der Architekturpavillon Gurkenglas, wieso schwimmt im Aquarium der
Scheibe kein Fisch? Weshalb ziehen schwarzen Wolken über die Fassade vom Audimax?...

Diese oder ähnliche Fragen hat man sich bestimmt gestellt beim ersten Betreten des Planet TUBS und beim Einhören in seine eigentümliche Sprache. Zählt man aber einmal selbst zu den Bewohnern des universitären Planeten, dann benutzt man sie einfach, die Räume und die Namen, die Abkürzungen, die Rituale. Sie sind für uns Praxis: Alltag, über den wir nicht viel nachdenken.
Mit Stift und Kamera haben Studierende der Architektur ihre Campus-Lebenswelten ins Visier genommen und sie in atmosphärische Bilder und literarische Texte übertragen. Dem so verfremdeten Blick gelingt auf spielerische Weise eine Bestandsaufnahme zur Ermittlung der Qualitäten die ein "Campus der Zukunft" eröffnen müsste.

Beteiligte Studierende:

Carolin Eichelberger, Manel Guerrouat, Julia Haigh, Anna Hepp, Alexander Hernández, Michaela Höckling, Lei Huang, Katharina Kober, Nicole Loska, Javier Mola, Florian Raabe, Christian Schad, Anja Schrödter, Quang Tuan Ta, Franziska Vogtland, Miao Wang, Olga Wasjuta, Denise Westphal, Yingying Zong.

 

Institut für Landschaftsarchitektur, Institut für Entwerfen und Gebäudelehre,
Institut für Geschichte und Theorie von Architektur und Stadt. Ausgewählt und lektoriert von Christian v. Wissel.

Bild: Christian Schad, 2014

   

   

Zwischen künstlerischer und moderner Architektur

Es wird viel gebaut in Berlin...

Karin Wilhelm im Gespräch mit Carsten Probst.

Deutschlandfunk, 13.09.2015

nachzuhören bis März 2016 im Audioarchiv des Deutschlandfunks.

"Moderne Architektur hat, vor allem was das Erscheinungsbild heutiger Großstädte angeht, einen miserablen Ruf. Nach dem Krieg habe sie, so ihre Gegner, die westdeutschen Städte in eine autogerechte Hässlichkeit gestürzt und die verbliebenen Reste historischer Stadtbilder zerstört.

Demgegenüber gilt die Rekonstruktion von Frauenkirche und Residenzschloss in Dresden oder des Berliner Stadtschlosses vielen als symbolischer Höhepunkt einer längst überfälligen "Stadtreparatur".

Ein Blick zurück in die Hochphase der Moderne vor hundert Jahren scheint angebracht: Denn damals wandelte sich das Verständnis vom Architekten als Beamten-Baumeister zum Architekten-Künstler, um aus tristen Mietskasernen und Industrieanlagen lebenswertere Orte zu machen."

 

 

     

   

Ausstellung "Findbuch Braunschweiger Schule. Architekturdiplom 1945-2015"

4. bis 27. Juni 2015
Architekturpavillon der TU Braunschweig

kuratiert von Dr. Martin Peschken, Anikó Merten, Arne Herbote und Christian v. Wissel

Achtung Modern! extended - Hochschulforum der TU Braunschweig

Die Reihe ACHTUNG modern! hat 2013 und 2014 moderne Architektur im Braunschweiger Land erlebbar gemacht: Fachleute, Nutzerinnen und Nutzer, aber auch Bürgerinnen und Bürger erkundeten eine strittige Bauepoche: die Architektur der 1960er bis 1980er Jahre - und diskutierten über deren Nutzungs-, Zeit,- und Alterswerte.

Aus Anlass der Ausstellung "Findbuch Braunschweiger Schule" stellt ACHTUNG modern! nun das Hochschulforum der TU Braunschweig zur Diskussion, nimmt die laufende Sanierung in den Blick, um so neben Fragen der Gestaltung und nachhaltiger Nutzung der (Platz-) Architekturen nicht zuletzt auch Identifikationspotentiale für die "Bildungs-Stadt der Zukunft" auszuloten.

Nach einem gemeinsamen Rundgang diskutieren Akteure der Hochschule, darunter Nutzer, Planer und Wissenschaftler der TU Braunschweig:

Prof.-Ing. Andreas Dittrich (Leichtweiß-Institut),
Prof. Gabriele Kiefer (Institut für Landschaftsarchitektur ILA),
Dr.-Ing. Christina Krafzcyk (ibt, für das Interdisziplinäre Studienprojekt "Bauen im
Bestand") und
Karl Jaspers (Gebäudemanagement, GB 3).

Moderation: Dr. Ulrich Knufinke, Netzwerk Braunschweiger Schule e.V.
Einführung: Dr. Olaf Gisbertz, TU Braunschweig/Netzwerk Braunschweiger Schule e.V.

Veranstaltung in Kooperation mit Braunschweigische Landschaft e. V. und Forum Architektur der Stadt Wolfsburg.

Fotos: Martin Peschken

Architektur, die noch nicht da ist. Führung zu Darstellungstechniken in der Architekturvermittlung

Lange bevor der Bau in der Welt steht, entsteht Architektur in den Köpfen. Aber Architektur entsteht auch auf dem Papier und im Computer. Welche persönlichen und zeittypischen Darstellungsweisen für architektonische Ideen gibt es? Wie haben technische Neuerungen wie CAD die Darstellung ? und so das architektonische Denken und den Entwurf ? verändert? Welche ästhetischen Wirkungen entfalten Bleistift, Aquarell, Collage, Rendering und zu welchem Zweck wurden und werden diese eingesetzt? Welche Geschichten erzählen uns Plangraphik, Schrift, Model, Animation?

Braunschweiger Experten für Architekturdarstellung führen durch die Ausstellung, diskutieren mit dem Publikum und untereinander über die Arten und Weisen, architektonische Ideen zu materialisieren und zu vermitteln.

Führungen mit: Jan Pingel und Alexander Butz, TU Braunschweig
Mittwoch, 17.06., 13 Uhr.

(c)Verena Schmidt

Führung durch die Ausstellung mit Dr. Martin Peschken

am Mittwoch, den 17. Juni, wurde die Ausstellung zum Ort praktischer Architekturvermittlung im Rahmen der Vorlesung Geschichte und Theorie der Architektur.

Fotos: Tim Reinecke

(c) Tim Reinecke

Auf die Walz gehen - Nebeneffekte des Bologna-Prozesses

Mittwoch, 17. Juni 2015, 18 Uhr im Architekturpavillon

Am 19. Juni 2015 jährt sich der Tag der Bologna-Erklärung zum sechzehnten Mal. Neue BA- und MA-Studiengänge haben das Architekturstudium inzwischen gegenüber dem Diplom gründlich verändert. Ein zentrales Anliegen des Prozesses ist die Verbesserung der Mobilität von Studierenden zwischen Hochschulen. Dies führte auch dazu, dass die Bachelorabschlüsse von Universitäten und (ehemaligen) Fachhochschulen als gleichwertige Voraussetzung bei der Bewerbung für Masterstudienplätze angesehen werden. Wie hat sich der Prozess auf die unterschiedlichen Hochschultypen und ihre Architekturlehre ausgewirkt? Welche spezifischen Antworten auf den Strukturwandel haben sie z.B. durch Spezialisierungen gefunden? Was unterscheidet das Architekturstudium an diesen Hochschultypen heute? Was bedeuten die verschiedenen Rahmenbedingungen
für die architektonische Entwurfslehre? Wie sehen der Lehralltag und die Betreuung an den unterschiedlichen Hochschultypen tatsächlich aus?

Prof. Kirsten Schemel, msa münster school of architecture (FH Münster),
Prof. Jan R. Krause, AMM Architektur Media Management (Hochschule Bochum),
Prof. Annegret Droste, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen),
Prof. Alexander von Kienlin, Institut für Baugeschichte und Studiendekan Department Architektur (TU Braunschweig),
Bernhard Ax, Studiengangskoordination Studiengänge Architektur und Sustainable Design (TU Braunschweig) und
Tjark Gall, Vertreter der Fachschaft Architektur (TU Braunschweig).

Moderation: Dr. Martin Peschken.

Cloud Club Lunch Lectures

Der Cloud Club, Alumniverein des Department Architektur der TU Braunschweig, bringt einige Urheber der gezeigten Abschlussarbeiten zusammen und lässt sie im ?Findbuch? ihre ausgestellten Pläne, Modelle, etc. erläutern, beschreiben und kontextualisieren. Indem sie als Zeitzeugen von den jeweiligen Rahmenbedingungen des Studiums, der Gesellschaft, der Architekturszene berichten, führen sie in das Leben hinter den Exponaten der Ausstellung und lassen die Zuhörer am Entstehungsprozess des Entwurfs teilhaben. Im gemeinsamen Gespräch soll ein umfassendes Bild dessen entstehen, was über das ausgestellte Diplom hinausreicht. Auch die Auswahl der Exponate wird dabei erweitert, denn nur an diesen Terminen gibt es weitere Originale zu sehen.

Die 1950er und 1960er Jahre:

Hans-Joachim Pysall Diplom 1955 (Kraemer)
Rolf Blenkle Diplom 1955 (Kraemer)

Hinrich Storch Diplom 1961 (Oesterlen)
Dietrich Fischer Diplom 1965 (Oesterlen)

Donnerstag, 25.6.2015, 12-14 Uhr im Architekturpavillon

 

Die 2000er Jahre:

Martin Hagemann Diplom 2005, Linzer Oper (Szyszkowitz)
Julian Busch Diplom 2009, Aerotopos 2018 (Szyszkowitz)

Donnerstag, 18.6.2015, 12-13 Uhr im Architekturpavillon

 

Die 1990er Jahre:

Wilhelm Springmeier Diplom 1991, Landtag Sachsen-Anhalt (von Gerkan)
Pierre Rey Diplom 1997, Leipziger Allerlei (Schuster)

Dienstag, 16.6.2015, 12-13 Uhr im Architekturpavillon

 

Die 1980er Jahre:

Annegret Droste, Diplom 1983 (Auer)
Thomas Möhlendick
, Diplom 1989 (Auer)

Donnerstag, 11.6.2015, 12?13 Uhr im Architekturpavillon

 

Die 1970er Jahre:

Christian Wiethüchter, Diplom 1971 (Kraemer)
Wolf Geipel, Diplom 1972 (Lehmbruck)

Dienstag, 9.6.2015, 12?13 Uhr im Architekturpavillon

Bilder der Cloud Club Lunch Lectures von Sema Kaya

Fotos: Sema Kaya

Braunschweig vor der Braunschweiger Schule. Bemerkungen zur Selbstfindung einer Architekturschule.

Vortrag von Ulrich Knufinke und Simon Paulus.

Dienstag, 9. Juni, 18.30 Uhr
Architekturpavillon

Begleitprogramm zur Ausstellung

 

Termine und Kurzbeschreibungen der Veranstaltungen finden Sie hier.

 

Eröffnung der Ausstellung

Donnerstag, 4. Juni 2015, 18 Uhr
Hörsaal SN 19.1, Hauptgebäude der TU Braunschweig
Pockelsstr. 4, 38106 Braunschweig

Vom 5. bis 21. Juni 2015 präsentiert das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt zusammen mit der Sammlung für Architektur und Ingenieurbau der TU Braunschweig eine Ausstellung der Abschlussarbeiten im Fach Architektur der letzten siebzig Jahre.
Umbrüche der Zeit- und Architekturgeschichte, Profilveränderungen des Architektenberufes und dessen Ausbildung schlagen sich in den Themenstellungen und individuellen Lösungen der Entwürfe deutlich nieder. Die Ausstellung fragt nach wiederkehrenden Themen und Ideen, dem Wandel der Darstellungsweisen und den Hintergründen des Studierens in Braunschweig.

Zur Eröffnung erinnern sich die Alumni Prof. Eckhard Gerber (Dortmund), Dr. Rüdiger Stauth (Braunschweig) und Astrid Bornheim (Berlin).

Grußworte der Vizepräsidentin der TU Prof. Dr. Susanne Robra-Bissantz, des Studiendekans Department Architektur Prof. Dr. Alexander von Kienlin und des Leiters des Kuratorenteams Dr. Martin Peschken.

 

Bilder der Eröffnung von Jakob Tuszynski

Fotos: Jakob Tuszynski

 

 

Bilder der Ausstellung von Alexander Butz

 

 

 

 

VORTRÄGE

Roberta Washington. Race and Gender in Architecture

Vortrag in der Reihe ARCHITEKTURPOSITIONEN

am DIENSTAG, den 20.01.2015

um 18:30 Uhr
im Hörsaal PK 4.7 (TU-Altgebäude)

mit
ROBERTA WASHINGTON, New York

unter dem Titel
RACE AND GENDER IN ARCHITECTURE: The Struggle for Professional Equity

 

Wie können Stadtplanung und Architektur die Bedürfnisse von Minoritäten berücksichtigen? Dieser Frage geht Roberta Washington in ihrer Arbeit nach, in den Bereichen, auf die sie sich spezialisiert hat: bei Bauten der Bildung und Gesundheitsvorsorge sowie dem Low-Cost-Wohnungsbau. In ihrem Wohnort Harlem wirkte sie vielfach an der Sanierung von heruntergekommen Apartmenthäusern mit, an deren Widmung für untere und mittlere Einkommensschichten sowie der Umsetzung sozialer Durchmischung. Mit der gleichen Intention engagiert sie sich kommunal- und berufspolitisch im Central Harlem?s Community Planning Board bzw. in der National Organization of Minority Architects. So benennt sie auch das Thema ihres Vortrags: ?The story of inequity in the architectural profession and what is being done to change it is the subject of this presentation. The history, governmental regulations and organizations that evolved to advance diversity in architectural practice are examined here.?

Roberta Washington studierte Architektur an der Howard University Washington DC (Bachelor) und der Columbia University New York (Master). Nach Abschluss des Studiums arbeitete sie zunächst in verschiedenen New Yorker Architekturbüros und spezialisierte sich dabei auf Gesundheitsbauten. Später leitete sie ein Planungsbüro der Provinz Maputo in Mozambique für Gesundheits-, Bildungs- und Kulturbauten. Seit 1983 führt sie ihr eigenes Architekturbüro in Harlem, New York.

Der Vortrag ist in englischer Sprache.

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weitere Veranstaltung in Berlin:

Architektur ? Stadtplanung ? Gesellschaftliche Vielfalt
Ein transatlantischer Dialog mit Roberta Washington

Freitag, 23. Januar 2014, 18:30 Uhr
ANCB The Aedes Metropolitan Laboratory,  Christinenstr. 18-19 (Pfefferberg), Berlin

   

Fallbeispiel Phnom Penh Architektonisches Erbe und urbane Entwicklung

Vortrag Phnom Penh von Stefanie Irmer

VORTRAG am 2. Juli 2014 von

Stefanie Irmer, Berlin
 
TU Braunschweig, Altgebäude, Hörsaal PK 4.3
Mittwoch, 2. Juli, 15-16.30 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NEUERE PUBLIKATIONEN

Findbuch Braunschweiger Schule

herausgegeben von: Martin Peschken, Arne Herbote, Anikó Merten und Christian v. Wissel. gtas: Braunschweig, 2015.

ISBN: 978-3-00-049621-9

---- Der Katalog ist leider ausverkauft ----

Neue Städte für einen neuen Staat. Die städtebauliche Erfindung des modernen Israel und der Wiederaufbau in der BRD. Eine Annäherung

Israel und Palästina - Was sich heute als politisch scheinbar ausweglose Situation präsentiert, entsprang einst dem optimistischen, wenn auch naiven Traum, mit der Gründung des Staates Israel 1948 eine friedliche Gesellschaft für alle Religionen zu errichten. Dazu rief der Nationalökonom Edgar Salin (1892-1974) im Jahr 1958 das "Israel Research Project" ins Leben, das eine zentrale Rolle bei der Errichtung der "neuen Städte" in Israel spielen sollte. Die Beiträge spüren diesem Projekt und seiner kulturpolitischen Bedeutung, aber auch seiner Nähe zu Planungsdebatten und Aufbaufragen in der Bundesrepublik Deutschland nun erstmals systematisch nach.

Mit Beiträgen von Eliezer Ben-Rafael, Meron Benvenisti, Jörn Düwel, Zvi Efrat, Toni Föllmi, Rachel Kallus, Ruth Kark, Anna Minta, Willi Oberkrome, Martin Peschken, Bertram Schefold, Axel Schildt, Julius Schoeps und Andreas Nachama, Korinna Schönhärl, Yaakov Sharett, Thomas Sieverts, Joachim Trezib, Stefan Vogt, Georg Wagner-Kyora, Karin Wilhelm, Joachim Wolschke-Bulmahn und Moshe Zuckermann.

Karin Wilhelm, Kerstin Gust (Hg.)
September 2013, Deutsch, 348 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
transcript Verlag, Bielefeld
ISBN 978-3-8376-2204-1

Symposium zum Thema siehe unten: Themenschwerpunkt Nation Building Israel

 

Wege in die Moderne - Architektur im Braunschweiger Land 1900-1933

Die AG Architekturwege Braunschweig präsentierte am 20. August das von ihr erarbeitete Buch "Wege in die Moderne - Architektur im Braunschweiger Land 1900-1933". Es erschien im August 2013 im Appelhans-Verlag und ist im Buchhandel für 12.- Euro erhältlich.

Mit dem Wegweiser erkunden wir Bauwerke und Ensembles in Braunschweig und Umgebung, mit denen die Architektur an der Schwelle zur Moderne anschaulich wird. Neben den bekannteren Objekten lassen sich zahlreiche weitere Bauten entdecken, die bisher wenig beachtet wurden. Viele Architekten aus Braunschweig, aber auch überregional tätige Baumeister haben das Bild im Braunschweiger Land in den Jahren des späten Kaiserreichs und der Weimarer Republik geprägt - darunter so bekannte Persönlichkeiten wie Otto Haesler, Bruno Taut, Heinrich Tessenow oder Wilhelm Kreis, aber auch die Braunschweiger Architekten Ludwig Winter, Georg Lübke oder Karl Mühlenpfordt. 

Die Veranstaltungsreihe "1913 - Architektur im Umbruch" wird u.a. unterstützt von der Stiftung Nord/LB·Öffentliche, der Stadt Braunschweig, Dezernat für Kultur und Wissenschaft und von der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Die Reihe beginnt bereits am Mittwoch, dem 14. August um 17.00 Uhr, mit der Führung "Vom Herzogtum zum Freistaat: Kultur- und Volksbauten im Wandel" (mit Simon Paulus) an der Johannes Selenka Schule, Inselwall 1a. Weitere Termine der Führungen und Vorträge können Sie dem angehängten Flyer entnehmen.

Eine Veranstaltungsreihe der AG Architekturwege, Braunschweig

Konzeption: Arne Herbote, Ulrich Knufinke und Simon Paulus

architekturwege(at)gmx.de

www.braunschweig.de/1913