Friedrich Wilhelm Kraemer

AKTUELLES

Bauwelt Themenheft: Projekt Israel

Die Moderne als Instrument staatlicher Landnahme - Architektur und Städtebaud der 50er und 60er Jahre in Israel

Bauwelt 4.12

mit Beiträgen von Karin Wilhelm, Zvi Efrat und Joachim Trezib und einem Gespräch zwischen Zvi Efrat, Hubertus Adam, Verena von Beckerath und Nils Ballhausen

Von der Staatsgründung 1948 bis in die 70er hinein Jahre waren Architektur und Städtebau der Moderne essentieller Ausdruck des israelischen Selbstverständnisses. Wie kam es dazu? Was ist daraus geworden? Und wie könnte es weitergehen?

Zum Thema siehe unten: Neue Städte für einen neuen Staat

 

 

 

 

 

 

Vortrag Karin Wilhelm

Bildung und Bildungsbauten im Nachkriegsdeutschland
Das Hochschulforum von F.W. Kraemer in Braunschweig 1957/60


Vortrag im Rahmen der Vorlesungsreihe:
Werk-Interpretationen II. Architektur im Wandel der Anschauungen

Ort: Institut für Kunstwissenschaft und Philosophie
Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz
Bethlehemstr. 20/Linz

Montag, 23. Feburar, 18.00 Uhr

Karin Wilhelm Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft

Am 30. Mai 2011 wurde Prof. Dr. Karin Wilhelm zum Ordentlichen Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft in der Klasse "Ingenieurwissenschaften" berufen. 

Neues Forschungsprojekt am GTAS

Sammeln und Bauen: Die Erschließung der frühneuzeitlichen Architekturzeichnungen und Traktate in den Archivbeständen des ehemaligen Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel
Bearbeiter: Dr.-Ing. Simon Paulus

Gefördert mit Mitteln des Zukunftsfonds aus der DFG-Programmpauschale der TU Braunschweig (2011/12).

 

 

INTERNATIONALES SYMPOSIUM

Neue Städte für einen neuen Staat
Edgar Salin und das "Israel Projekt" der List Gesellschaft

2. bis 4. Dezember 2011

Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund
In den Ministergärten 10
10117 Berlin

Das von dem Baseler Nationalökonomen Edgar Salin gegen Ende der 1950er Jahre initiierte "Israelprojekt der List Gesellschaft" stellt mit den fünfzehn Einzelstudien zur Wirtschafts- und Finanzpolitik, zur Infrastrukturentwicklung, zum Siedlungswesen und Städtebau Israels eines der ambitioniertesten ausländischen Forschungsvorhaben zur Entwicklung des Landes nach der Staatsgründung von 1948 dar. Mit diesem Umfang und der thematischen Komplexität ging das Projekt über den Anspruch empirischer Datenerfassungen weit hinaus, versuchte es doch, das sozialpolitische Panorama einer Einwanderungsgesellschaft zu zeichnen, das in der Rückschau als zentrale Quelle der zeithistorischen Debatten zu Fragen neustaatlicher Identitätsbildungen in Israel und der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland betrachtet werden darf.

Vom "Israelprojekt" ausgehend, soll die Konferenz einige dieser ideengeschichtlichen Verknüpfungen beleuchten, um das Projekt der Identitätskonstruktion im Prozeß des nation building beispielhaft beschreiben zu können. Sie setzt sich zum Ziel, aus dem Siedlungsprogramm und dem programmatischen Denkraum Salins auch eine genauere Kenntnis jener Theoriemodelle zu erhalten, die in den Stadt- und Regionalplanungskonferenzen der 1960er Jahre zwischen israelischen und bundesdeutschen Planern und Politikern debattiert wurden. Die 1967 veranstaltete "Polis und Regio"-Tagung ist ein Beispiel dieses Austausches, die zugleich Aufschlüsse über die deutsch-israelischen Wissenschafts- und Wirtschaftsbeziehungen in den Jahren der "Wiedergutmachung" ermöglichen.

Die Konferenz wird als binationale Veranstaltung von deutschen und israelischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern stattfinden.Sie wird vom Fachgebiet GTAS der TU Braunschweig in Zusammenarbeit mit dem Moses-Mendelssohn-Zentrum für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam veranstaltet. Die Tagung bezieht sich inhaltlich auf das aktuell am Fachgebiet angesiedelte, durch die DFG geförderte Forschungsprojekt gleichen Namens. 

Das Programm sowie allgemeine Informationen zur Tagung sind unter http://salin-symposium.org/ einzusehen.
Anfragen zur Tagung werden unter der Telefonnummer 0049 (0)531 391-2318 oder -2347 gern beantwortet.

Neu erschienen

 

 "Fagus und die Folgen" - Architektur, Industrie und Produktion. in:
"der architekt", Themenheft Nr. 4 / 2011.
Mit Beiträgen von Karin Wilhelm, Arne Herbote u.a.

 

 

 

Architecture in the Age of Empire - Die Architektur der neuen Weltordnung, hg. von der Bauhaus Universität Weimar, Professur für Theorie und Geschichte der modernen Architektur, 2011

Eine neue, kopflose Gewalt hat den Imperialismus vergangener Zeiten abgelöst. Die neue Weltordnung, das "Empire", überschreitet alle Grenzen unserer althergebrachten politischen Begriffe - Staat und Gesellschaft, Krieg und Frieden, Kontrolle und Freiheit. Das dezentralisierte und deterritorialisierte Empire beherrscht uns, indem es durch die Medien, die Technik und durch soziale Praktiken unmittelbaren Einfluss auf uns Menschen nimmt. Architektur und Raumplanung haben sich in den letzten Jahrzehnten radikal gewandelt. Die alten, modernistischen Bestrebungen nach erschwinglichen Wohnungen und einer rationalen Organisation der Städte sind ebenso in den Hintergrund gerückt wie die postmodernen Obsessionen der Kommunikation, der Nutzerbeteiligung und des öffentlichen Raumes. Stattdessen stehen nun ästhetische und entschieden unpolitischere Belange im Vordergrund: Diskussionen zwischen einer kritischen und einer projektiven Praxis, zwischen Blobs und Kisten, zwischen Atmosphäre und Ornament. Doch das ist noch lange nicht das Ende der Geschichte, wie im vorliegenden Band deutlich wird. Die Beiträge des 11. Bauhaus-Kolloquiums umspannen einen Zeitraum, der von der Gründung des Bauhauses in Weimar bis zur globalen Architektur unserer Zeit reicht, und verfolgen dabei die Entwicklung des Empires zurück, um gleichzeitig nach Konsequenzen und Alternativen zu fragen, denen die Architektur sich heute gegenübergestellt sieht.

 

 

Update!: 90 Jahre Bauhaus - und nun?, hg. von Annett Zinsmeister, Berlin: Jovis 2010.
Das Bauhaus hat seit seiner Gründung 1919 bis in die Gegenwart international eine enorme Wirkung entfaltet. Und das trotz des relativ kurzen Bestehens der Architektur-, Kunst- und Designschule. Viele ihrer Ansätze und Prinzipien sind bis heute in der freien und angewandten künstlerischen Praxis und Ausbildung erkennbar. Nach dem 90-jährigen Jubiläum im letzten Jahr gibt es Anlass genug, die Aktualität, vor allem aber die Relevanz des Bauhauses neu zu diskutieren. In Essays namhafter Autorinnen und Autoren wird nach Einflüssen und Wechselwirkungen gesucht und der Frage nachgegangen, was den Mythos Bauhaus eigentlich ausmacht. Welche Neuerungen und Themen sind heute überhaupt noch aktuell oder gar zukunftsweisend: für die Architektur, für das Design und für die Kunst?
Mit Beiträgen von Gerd de Bruyn, Jeannine Fiedler, Kai-Uwe Hemken, Philip Ursprung, Karin Wilhem, Annett Zinsmeister.

 

 

 

 

 

Sammlung SAIB

Die vom gtas gegründete Sammlung für Architektur und Ingenieurbau der TU Braunschweig hat ihre neuen Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Hauptgebäudes bezogen (Raum 004, Schleinitzstraße) und wurde am 16. Juni 2009 in Anwesenheit des Präsidenten der TU eröffnet. Die Sammlung zeigte vom 1. bis 12. Juni 2010 eine Ausstellung zum 90. Geburtstag von Prof. em. Dr. Justus Herrenberger aus den Beständen seines Vorlasses.

www.saib-braunschweig.de

Aktuelles Forschungsprojekt

Edgar Salin und das Israelprojekt der List-Gesellschaft: Städtebau(theorie) und Raumplanung der 50er und 60er Jahre als 'Nation Building' (gefördert durch die DFG).

zu den Forschungsprojekten

Aktuelle Publikationen

Friedrich Wilhelm Kraemer (1907-1990)

Filmdokumentation zum Leben und Werk Friedrich Wilhelm Kraemers

Medium: HDTV 1080i Format, 36 Minuten

 

 

 

 

 

 

DER ARCHITEKT FRIEDRICH WILHELM KRAEMER (1907-1990)

Herausgeber: Karin Wilhelm und Olaf Gisbertz,
Detlef Jessen-Klingenberg, Anne Schmedding

 

 

 

 

 

 

Formationen der Stadt
Camillo Sitte weitergelesen

Herausgeber: Karin Wilhelm und Detlef Jessen-Klingenberg

 

 

 

 

 

 

Heinrich-Büssing-Preis 2009 für Michael Flagmeyer

Wir freuen uns sehr, dass Michael Flagmeyer zu den Preisträgern des Heinrich-Büssing-Preises der Stiftung zur Förderung der Wissenschaften an der Carolo-Wilhelmina gehört. Damit zeichnete der Braunschweigische Hochschulbund Flagmeyers Dissertation Die Architekturen der Deutschen Arbeitsfront. Eine nationalsozialistische Kontrollorganisation als Planungsinstrument aus, die am gtas von Prof. Dr. Karin Wilhelm betreut wurde. Der Braunschweigische Hochschulbund möchte mit der seit 1996 jährlich verliehenen Auszeichnung hervorragender Leistungen von Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen seine Mitverantwortung für das Gedeihen der TU Braunschweig unterstreichen.

Ausstellungen

Friedrich Wilhelm Kraemer

Weitere Informationen zu unserer Ausstellung: "Gesetz und Freiheit - Der Architekt Friedrich Wilhelm Kraemer 1907-1990"

 

Justus Herrenberger

Weitere Informationen zu unserer Ausstellung Justus Herrenberger. Braunschweiger Architekt