Niloufar Tajeri

NT

Ich lebe in Berlin und arbeitete in Berlin und Braunschweig. Ich habe Architektur in Karlsruhe studiert und arbeitete in Kabul und Herat, Rotterdam und Amsterdam sowie in Dubai. Ich beschäftigte mich mit den konstanten (räumlichen und nicht-räumlichen) Transformationen von Gebäuden des sozialen Wohnungsbaus der Nachkriegszeit in Korrelation mit stadtpolitischen Dynamiken und gesellschaftlichen Diskursverschiebungen.

Seit 2017 arbeitete ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt an der TU Braunschweig. In meinem Dissertationsvorhaben konzentriere ich mich auf die Wohnanlage “Pallasseum” (Sozialpalast) von Jürgen Sawade in Berlin-Schöneberg (1974-77). 2015/2016 war ich Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude. Seit 2015 erforsche ich riots im Zusammenhang mit Repräsentation, Teilhabe und Erinnerungspolitik in postkolonialen/postmigrantischen Kontexten sowie als Reaktion auf Segregation, Verdrängung und Entrechtung marginalisierter Bevölkerungsgruppen im Zuge neoliberaler/autoritärer Stadtentwicklungspolitik. Meine Ausstellung “Thinking a Monument to (Sub)Urban Riots” wurde in Stuttgart, Ljubljana und Gorizia gezeigt. Die Publikation “Nights of the Dispossessed: Riots Unbound” (Mitherausgeberin) erscheint Anfang 2020 bei Columbia Books on Architecture and the City, Columbia University Press, und wird durch die Graham Foundation gefördert. Ich bin Mitherausgeberin der Publikationen „Kleine Eingriffe. Neues Wohnen im Bestand der Nachkriegsmoderne“ und „Kabul: Secure City, Public City“. Meine Texte sind erschienen in der ARCH+, dérive, The Funambulist, Volume Magazine sowie im Birkhäuser Verlag, Sternberg Press und Ernst Wasmuth Verlag.