India – Encounters with alternative economies and IT, with silk weaving, temples and complex human settlements

Field Trip

SS 2019 (Bachelor, Master)
Martin Peschken, Tatjana Schneider and Licia Soldavini

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Bangalore roof tops

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Foto: Tatjana Schneider

Ziel der Exkursion sind die zwei südindischen Städte Chennai und Bangalore – beide ungefähr gleich groß mit 8 bis 9 Millionen Einwohnern – jedoch hinsichtlich ihrer Geschichte, kulturellen Bedeutung, Bevölkerungszusammensetzung, des Klimas, des Stadtbildes u. a. m. sehr unterschiedlich. Die Bevölkerung der Republik Indien erlebt seit einigen Jahrzehnten eine ungeheure Wandlungsdynamik, die aber nicht alle ihre Teile gleichermaßen erfasst. Dieser Wandel findet in den gemeinsamen Lebensräumen und durch sie statt und lässt sich in räumlichen Phänomenen der Brüche und Segmentierungen, der Kontraste und ‚Hybridisierungen‘ anschaulich erfahren. In Chennai zeigt sich besonders deutlich das Neben- und Ineinander von Tradition und Moderne in den Gebräuchen, dem Stadtleben, den Erwerbsformen und selbstverständlich auch in der Architektur. Die Stadt hat zusätzlich zu den Problemen der Ressourcenverteilung, hohen Arbeitslosigkeit und Armut mit zahlreichen Naturkatastrophen zu kämpfen. Bangalore dagegen gilt als die IT-Hauptstadt von Indien, hat daher eine herkunftsmäßig sehr gemischte und junge Bevölkerung und eine aufstrebende Mittelschicht. Seiner gepflegten städtischen Freiräume und Parks wegen wird Bangalore auch als ‚Gartenstadt‘ Indiens bezeichnet, - aber auch Bangalore steht vor zahlreichen Herausforderungen, die wir auf der Exkursion erkunden wollen. Diese beiden Städte zusammen bzw. im Kontrast zueinander geben ein eindrucksvolles Bild der Erscheinungsformen und Konsequenzen des gegenwärtigen Modernisierungsschubes im Land.

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Termine

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Weitere Informationen

Bei Interesse kontaktieren Sie bitte das Institut unter gtas[at]tu-braunschweig.de

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