Stella Flatten

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Photo: Victoria Schmid

Meine Forschung und künstlerische Praxis beschäftigt sich mit politischen und sozialräumlichen Fragestellungen in Städten und der damit verbundenen Aneignung von Raum. Der öffentliche Raum und dessen nachbarschaftliche Nutzung und Fragen der Lesbarkeit von Geschichte in der gebauten Umwelt (z. B. Denkmäler / kollektives Erinnern / Rekonstruktion etc.) sind zentrale Themen meiner Arbeit. Mittels kreativer Praktiken, insbesondere Partizipationen und Interventionen, ist mein Ziel Machtmechanismen und tradierte Handlungsmuster zu hinterfragen. Die Kontextualisierung und interdisziplinäre Nutzbarmachung von Methoden und Theorien aus verschiedenen Fachbereichen (e.g. Geschichte, Linguistik, Photografie, Visual Studies, etc.), die sich mit der gebauten Umwelt beschäftigen, sind mir in meiner Arbeit von besonderer Wichtigkeit.

Ich habe Geographie, Soziologie und Raumpsychologie an der Ruhr-Universität Bochum und der Humboldt Universität Berlin studiert. Darauf folgend war ich im Rahmen eines Marie Curie Stipendiums an der Universität von Amsterdam am Institut für Metropolenforschung und später im PhD-Programm an der Bartlett School of Architecture des University College in London. Ich habe u. a. im Foresight and Innovation Team von Arup in London gearbeitet und bin als wissenschaftliche Beraterin der Sensatsverwaltung Berlin und ihrem Partner VisitBerlin tätig. 2018 habe ich zusammen mit einem Kollegen die Pirol Studios in Berlin Schöneberg gegründet und leite sie seitdem im Team. Darüberhinaus unterstütze ich ab Februar 2020 das GTAS Team im Projekt ViSe – Virtuelle Stadterkundung unterstützen.

Ich bin aktives Mitglied im Chor der Statistik als Projekt des Haus der Statistik in Berlin und am Projekt zur zukünftigen Gestaltung der „Fontanepromenade15 – Zwangsarbeitsamt für Juden 1933-1945“ in Berlin Kreuzberg fortlaufend beschäftigt.